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Die ehemalige Residenzstadt des Herzogtums Sachsen - Gotha mit
ihren historischen Bauwerken und Denkmälern für jeden Geschmack
etwas. Beherrrschendes Bauwerk Gothas ist der imposante Bau von
Schloß Friedenstein, die größte frühbarocke Schlossanlage
Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert. Das Schlossmuseum
beherbergt in den historischen Räumen unter anderem Gemälde- und
Porzelansammlungen, sowie die Kunstkammer der Herzöge
Sachsen-Coburg und Gotha. Seit 2003 stehen die Kasematten zur
Besichtigung zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist das
Ensemble der Bürgerhäuser rund um den Hauptmarkt und das
historische Rathaus.
Orangeriegarten
Ein wunderschön
angelegter Barockgarten.In den ehemaligen
Orangengewächshäusern befindet sich heute die
Bibliothek.

Schlossmuseum
Das Schlossmuseum im Schloss
Friedenstein bewahrt Kunst- und
Kulturobjekte von der Antike bis
in die Neuzeit, u.a. Gemälde von
Cranach, niederländischen und
flämischen Meistern und das
berühmte "Gothaer Liebespaar"
von 1484. In der neu
inszenierten Kunstkammer findet
der Besucher Gemälde,
Kupferstiche und Plastiken,
Bücher, Münzen, astronomische
Geräte, kunsthandwerkliche
Arbeiten und Naturalia. Alle
Sammlungen werden in
historischen Räumen des
Schlosses präsentiert.
Museumspädagogische Angebote für
Wander-/ Projekttage und
Exkursionen können von
Schulklassen für
Unterrichtszwecke und zur
kreativen Freizeitgestaltung
genutzt werden. Weitere
Museen in der Schlossanlage, wie
das Museum für
Regionalgeschichte und
Volkskunde oder das Museum der
Natur, das Ekhof-Theater, die
Kasematten und der
Orangeriegarten,
sowie zahlreiche
Sonderausstellungen machen den
Besuch des Museums
noch attraktiver. Führungen
durchs Museum, weiteren
Räumlichkeiten des Schlosses und
den Kasematten finden regelmäßig
statt.
Museum der Natur
Musealer Zweckbau aus der
Günderzeit - in den Jahren 1864
- 1879 errichtet. Die Geschichte
der Sammlung reicht bis ins 17.
Jh. zurück. Über 300 Jahre alte
Stücke aus den Anfängen des
Herzoglichen Kunst- und
Naturalienkabinetts gehören
heute zu den wertvollsten
Sammlungsobjekten. Seit Juni
1994 Dauerausstellung
"Artenschutz - eine
Herausforderung der Menschheit",
seit 1997 "Ursaurier zwischen
Thüringer Wald und Rocky
Mountains", seit Juni 2001
"Thüringer Wald - Natur in Szene
gesetzt"
Ekhof-Theater
Ein besonderes Kleinod unter den
historischen Theatern des Barock
ist das Ekhof-Theater im
Westturm von Schloss
Friedenstein, welches 1681-83
erbaut wurde. Genannt wurde es
nach dem "Vater der deutschen
Schauspielkunst", Conrad Ekhof
(1720-1778), der 1775 hier das
erste stehende deutsche
Hoftheater gründete. Heute wird
das barocke Schlosstheater mit
seiner originalen hölzernen
Bühnentechnik aus dem 17.
Jahrhundert jährlich im Sommer
zum "Ekhof-Festival" bespielt.
Präsentiert werden historische
Opern und Konzerte des 18.
Jahrhunderts. Weiteres unter:
www.ekhof-festival.de

Augustinerkirche
Das Augustinerkloster wurde um
1216 als Zisterzienserkloster
gegründet, später von
Augustinermönchen übernommen.
Sie gründeten hier das erste
Augustinerkloster Thüringens. Im
Jahr 1366 wurde die Kirche neu
mit Kreuzgang und im inneren
umgebaut, mit dem heute noch zu
sehenden barocken Innenraum mit
Fürstenloge. Martin Luther
predigte hier 1515.
Margarethenkirche
Heute Konzertkirche mit
Schukeorgel/Einweihung 1961.
Erste Orgel erklang 1495. Beim
Deutschen Musikfest wirkte Carl
Maria von Weber mit.
St. Bonifatius Kirche
Gebaut im neuromanischen Stil
nach Plänen von Gustav Eberhard,
eingeweiht am 19.10.1856, zwei
Jahre später erfolgte Bau des
Backsteingebäudes als ehemalige
katholische Schule. Um- und
Neubau 1970 und in den 80er
Jahren. Am 16.10.1990 Einweihung
Schukeorgel.

Kasematten von Schloss
Friedenstein
Schloss Friedenstein, die größte
frühbarocke Schlossanlage in
Deutschland, beherbergt
weltberühmte Kunst- und
Kulturschätze. Weniger bekannt
ist die Tatsache, dass der
Schlossbau von einer der
stärksten barocken
Festungsanlagen
Mitteldeutschlands umgeben war.
Entdecken Sie die Kasematten von
Schloss Friedenstein. Auf den
Grundmauern des Grimmenstein
ließ Ernst I.,der Fromme,
(1601-1675) in den Jahren 1643
bis 1655 das Schloss
Friedenstein als Residenz für
sein Herzogtum Sachsen-Gotha
erreichten. Am 03.07.1655 fand
die Grundsteinlegung für den
"Verwahrungsbau" des Schlosses
statt. Bis 1672 dauerte die
Fertigstellung des Kernwerkes.
Um 1686 waren die Befestigungen
fertiggestellt. Die heute unter
dem Park liegenden
Kasemattenanlagen sind zum
Großteil, wenn auch verschüttet,
erhalten geblieben. Nach ihrer
Fertigstellung besaßen die
Gewölbe eine Länge von ca. 2,5
km und lagen bis zu drei Ebenen
übereinander. Der freigelegte,
ca. 300 m lange, Rundgang zeigt
anschauliche Bespiele von
unterirdischen Schartenkammern,
Büchsengalerien, Hinterwehren,
Verbindungstreppen und -gängen,
Konterminenschächten,
Aufzugsschächten und anderes
mehr. Sichtbar sind ebenso Teile
der Befestigungsanlage des
Grimmenstein aus den 30/40er
Jahren des 16. Jahrhunderts. Der
Rundgang erstreckt sich über
eine Länge von ca. 300 m und
dauert ca. 45 min. Ein Besuch
der Anlage erfolgt in geführten
Gruppen bis max.10 Personen.
(3,50 € /pro Person)
Schloss
Friedenstein
Das von
1643-1654
erbaute Schloss
Friedenstein ist
die größte
frühbarocke
Schlossanlage
Deutschlands.
Die ehemalige
Residenz der
Kurfürsten von
Sachsen-Coburg-Gotha
erhebt sich auf
dem 311m hohen
Schlossberg über
der Altstadt von
Gotha. Das
von Herzog Ernst
I. -dem Frommen-
errichtete
vierflügelige
Bauwerk, mit den
zwei
charakteristischen
Türmen, ist
weitgehend
erhalten. Von
außen ist das
Schloss größtenteils
unverziert
und wirkt eher
schlicht; was
der Bauherr
beabsichtigte
war Klarheit von
Form und
Funktionalität.
Im Inneren
beherbergt die
Anlage jedoch
zahlreiche
herrlich
gestaltete Räume
und Säle, die
seit
Jahrhundereten
ihre originale
Form und
Einrichtung
behalten haben.
Die wohl
herausragendste
Räumlichkeit ist
das
Ekhof-Theater,
das älteste
Schlosstheater
der Welt mit
original
erhaltener
hölzerner
Bühnentechnik
aus dem
17.Jahrhundert,
das in den
Sommermonaten
während des
Ekhof-Festivals
noch bespielt
wird. Das
Theater sowie
weitere Räume
können während
einer
Schlossführung
besichtigt
werden. Weiter
Institutionen
und
Sehenswürdigkeiten,
die zur
Schlossanlage
gehören, sind
das
Schlossmuseum,
das Museum für
Regionalgeschichte
und Kultur, das
Museum der
Natur, Archiv
und Bibliothek,
die Kasematten,
der Park und der
sehr gut
gepflegte
Orangerirgarten.

Schloss Friedrichsthal
1708 - 11 unter Leitung von Wolf Chr. Zorn von Plobsheim als Sommerpalais für Herzog Friedrich II. von Sachsen-Gotha-Altenburg gebaut. Von barocker Innenausstattung sind nur Reste geblieben.

Wasserkunst
Pumpwerk im Lucas-Cranach-Haus, gespeist durch Leinakanal.

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